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Kurzberichte

2020

Starkregen / Sturm Februar 2020 (Deutschland)

Über gut zwei Tage andauernder Regen, der sich vereinzelt zu mehr als 200 mm summierte,  führte vor allem im Süden Deutschlands zu rasch anschwellenden Bächen und Flüssen. Viele von ihnen führten Hochwasser. An etlichen Flüssen in Rheinland-Pfalz, dem Saarland, in Baden-Württemberg und Bayern traten Hochwasser mit einer Wiederkehrperiode zwischen 2 und 10 Jahren auf. Zu einem extremen Hochwasser an gößeren Flüssen kam es jedoch nicht. Gebietweise uferten Bäche und Flüsse aus oder traten über ihre Ufer und überschwemmten anliegende Grundstücken, Wiesen und Straßen. Einige Straßenverbindungen waren unterbrochen, auch die Bahn stellte beispielsweise auf dem Streckenabschnitt zwischen Perl und Trier ihren Betrieb ein.

Veranwortlich für den Starkregen war die andauernde Zufuhr milder und sehr feuchter Luftmassen. Eine kräftige westliche bis südwestliche Strömung bewerkstelligte einem effektiven Feuchtenachschub nach Mitteleuropa, der sich insbesondere an den Mittelgebirgen und in Alpennähe niederschlagsverstärkend bemerkbar machte. Die ersten drei Tage des Februar 2020 sorgten nicht nur für örtliche Niederschlagsrekorde, auch neue Termperaturrekorde waren mit dabei, und zum Ende des Witterungsabschnittes traten noch vereinzelt neue Windrekorde für den Monat Februar auf.

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Erdbeben in der Türkei (Doganyol, 24. Januar 2020)

Auf der MMI-Skala erreichte die Intensität der Beben die Stufe VIII - sehr gut gebaute Strukturen wurden leicht beschädigt. Ältere Gebäude erlitten große Schäden. Ferner gab es auch eingeschränkte Bodenverflüssigung. Die festgestellten Schäden entsprechen auf der MMI-Skala der Stufe VIII und an sehr isolierten Standorten eventuell der Stufe VIII-IX.

Die schnelle Schadensabschätzung von CEDIM/CATDAT/Risklayer ergibt einen Gesamtschaden von 0,49 bis 1,56 Mrd. USD mit einem Wiederbeschaffungswert (0,64 bis 1,9 Mrd. USD) in der Größenordnung von 30 % des BIP der Provinz (obwohl die Schäden außerhalb von Elazig auftreten). Der betroffene Bestand mit einigen Erdbebenschäden wurde mit über 30 Mrd. USD berechnet. Es wird erwartet, dass die indirekten Verluste und die gesamten makroökonomischen Auswirkungen diese geschätzten Beträge noch weiter erhöhen werden.

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2019

Hochwasser in Venedig 2019 (Italien)

Im November 2019 erlebte Venedig die zweitgrößte Hochwasserkatastrophe seit 1872. Der weltberühmte Markusplatz stand mehr als einen Meter unter Wasser und auch der Markusdom wurde schwer durch das Hochwasser in Mitleidenschaft gezogen.

In den Herbst- und Wintermonaten treten in der Lagunenstadt häufig Überschwemmungen auf, aber noch nie gab es in nur 5 Tagen zuvor eine Serie von vier aufeinander folgenden Extremhochwasserereignissen. Das Hochwasser wurde durch die kombinierte Wirkung der astronomischen Flut und eines außergewöhnlich starken Südost- bis Ostwindes verursacht, der durch ein intensives Tiefdrucksystem über dem zentralen Mittelmeerraum verursacht wurde. Diese Tiefdrucksystem und das entsprechende Gezeitenmuster trat innerhalb weniger Tage mehrmals hintereinander auf und brachte das Wasser von der Adria in die Lagune von Venedig und die Kanäle der Stadt. Nach ersten Schätzungen liegt der Schaden bei mehreren hundert Millionen Euro, und die Reparatur und Restaurierung von Häusern und Denkmälern wird länger dauern.

Das MOSE-System (mobile Barrieren zum Schutz Venedigs vor Hochwasser) soll zukünftig den Hochwasserschutz gewährleisten. Die mobilen Barrieren sollen die drei Zuflüsse abschotten, was es ermöglicht, die Lagune bei Flut vorübergehend vom Meer zu trennen. Die ersten Bauarbeiten begannen 2003, aber die Inbetriebnahme von MOSE wird nicht vor 2021 erwartet.

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Außergewöhnliche Schwergewitter mit großem Hagel Juni 2019 (Deutschland)

In dem Zeitraum vom 10. bis 12. Juni 2019 verursachten mehrere Schwergewitter, die mit Hagel, Starkniederschlägen und schweren Sturmböen verbunden waren, im Südosten und Osten Deutschlands erhebliche Schäden an Gebäuden, Fahrzeugen, Infrastruktureinrichtungen und in der Landwirtschaft. Betroffen von großem Hagel mit einem Durchmesser von bis zu 6 cm waren am Pfingstmontag, 10. Juni, vor allem viele Vororte Münchens sowie die Landkreise Freising, Dachau, Landsberg/Lech, Ammersee und Wörthsee sowie der Landkreis Kaufbeuren. Zahllose Bäume stürzten durch Orkanböen bis 120 km/h um, im Bahnverkehr kam es zu erheblichen Ein-schränkungen, und auch am Flughafen München kam es zu Verspätungen und Flugausfällen.

An den nächsten beiden Tagen entwickelten sich vor allem im Osten Deutschlands zahlreiche Gewitter, die teilweise auch von Starkregen und Hagel begleitet waren. Unter anderem führten diese im Großraum Berlin zu starken Beeinträchtigungen. Am 11. Juni meldete die Station Berlin-Buch eine Regensumme von 46,2 mm in einer Stunde, etwas weiter im Nordosten meldete Ueckermünde in Mecklenburg-Vorpommern schwere Sturmböen bis 89 km/h. Am 12. Juni wurde im sächsischen Tauscha, rund 20 km nördlich von Dresden, ein Tornado beobachtet, der an 30 bis 40 Häusern erhebliche Schäden verursachte.

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) schätzte die Schadensumme der drei Tage eine Woche nach dem Ereignis auf 650 Millionen Euro (Elementar und Kasko). Zwar erreichten die Schäden nicht die Größenordnung wie bei dem berühmten Münchner Hagel-sturm 1984 oder bei der Unwetterepisode im Juli 2013 mit schweren Hagelschäden bei Reutlin-gen und Wolfsburg – dennoch zählt das Ereignis zu den zehn schadenträchtigsten Hagelunwet-tern der letzten 20 Jahre.

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Starkregen Mai 2019 (Deutschland)

Über gut zwei Tage andauernde Niederschläge, die vereinzelt mehr als 200 mm erreichten, vor allem in der Mitte und im Süden Deutschlands zu rasch anschwellenden Bächen und Flüssen. Viele von ihnen Hochwasser und in Osthessen erreichten zwei Pegel an Fuldazuflüssen sogar neue historische Höchststände. An vielen Flüssen in Hessen, Baden-Württemberg und Bayern traten Hochwasser mit einer Wiederkehrperiode zwischen 2 und 10 Jahren auf, nur ganz vereinzelt auch darüber. Zu einem extremen Hochwasser an größeren Flüssen kam es jedoch nicht.

Gebietsweise uferten Bäche und Flüsse aus oder traten über ihre Ufer und überschwemmten anliegende Grundstücken, Wiesen und Straßen. Einige Straßenverbindungen waren unterbrochen, auch die Bahn stellte ihren Betrieb zwischen Murnau und Garmisch ein.

Verantwortlich für den Starkregen war ein Tiefdruckkomplex mit Zentrum über dem östlichen Mitteleuropa; es lenkte einerseits feuchte und recht warme Luftmassen in einem weiten Bogen von Norden nach Deutschland, und andererseits bewerkstelligte die kräftige nördliche Strömung einen effektiven Feuchtigkeitsnachschub, der sich insbesondere an den Mittelgebirgen und in Alpennähe niederschlagsverstärkend bemerkbar machte.

Das seit vielen Monaten in Deutschland bestehende große Regendefizit konnte die Regenfälle zwar verkleinern aber nicht annähernd beseitigen. Zudem fiel die Regenspende gerade in den besonders trockenen Regionen im Nordosten des Landes nur spärlich aus.

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2018

Vulkan-Tsunami Anak Krakatau (Indonesien)

Der Vulkan Anak Krakatau ist der Nachfolger des großen Krakatau, der 1883 ausbrach. Der Vulkan ist bekannt für sein signifikantes Wachstum in den letzten Jahrzehnten. Am 22. Dezember 2018 rutschten nach einem wahrscheinlichen Ausbruch des Vulkans Teile seiner südwestlichen Flanke ins Meer. Dieser Erdrutsch löste einen Tsunami aus, der innerhalb von 30-50 Minuten fast alle Küsten der Sundastraße traf. Da die Ortszeit am frühen Abend war, kamen die Tsunamiwellen ohne große visuelle Hinweise wie zurücktretendes Wasser an den Küsten an und kam damit für die Menschen relativ unvorbereitet. In der indonesichen Provinz "Lampung" fiel die Tsunamiwelle mit einer Flut zusammen, die dadurch noch verstärkt wurde. Das Wellenmuster führte damit zu sehr lokalen großen Überschwemmungen von bis zu 6 m bzw. für ein größeres Gebiet zu 1 bis 3 m. Nach dem Zusammenbruch setzte der Vulkan seine große eruptive Aktivität für mehrere Wochen fort, verbunden darunter mit verschiedene stärkere Expositionen, was zu einem erheblichen Masseverlust führte und seine Höhe um etwa 220 m reduzierte.

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Hurrikan Florence (USA)

Mit Florence erhielt das 6. tropische Gebilde der atlantischen Hurrikansaison 2018 einen Namen und wurde zum dritten Hurrikan der Saison und zum ersten major hurricane mindestens der Kategorie 3 im Jahr 2018. Florence zeichnete sich durch eine ungewöhnlich lange Lebensdauer aus und erreichte am 5. sowie nach einer zwischenzeitlichen Abschwächung noch einmal am 10. September 2018 die zweithöchste Kategorie 4 der Saffir-Simpson-Hurrikanskala.  Die höchsten mittleren Windgeschwindigkeiten betrugen 225 km/h, in Böen wurden  269 km/h erreicht, der tiefste Luftdruck im Wirbelzentrum lag bei 939 hPa.

Florence überquerte zwischen dem 30. August und bis zum Landfall am 14. den gesamten Nordatlantik und legte während dieser 16 Tage eine Entfernung von mehr als 6500 Kilometer zurück. Der Landgang erfolgte als Hurrikan der Kategorie 1 am 14.09.2018, 11:15 UTC, bei Wrightsville Beach in North Carolina. Mit Annäherung und Übertritt auf Land wurde Florence nahezu stationär. Es kam zu einem Regenereignis historischen Ausmaßes in den Carolinas und Florence produzierte verbreitet enorme Niederschläge, die zu katastrophalen Überschwemmungen führten. Sowohl North- als auch South Carolina registrierten neue Rekordregenmengen für einen tropischen Wirbelsturm. Ein zuvor gebietsweise rekordnasser Sommer mit bereits vielfach gesättigten Böden verschärfte die Hochwasserlage. Etliche Kommunen, darunter die Stadt Wilmington, waren zeitweise von der Außenwelt abgeschnitten.

Sturmflut, landanhaltende Überschwemmungen, Hochwasser und andere sturmbedingte Auswirkungen und Folgen forderten mehr als 40 Todesopfer. Die Schäden gehen in die Milliarden.

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Erdbeben Lombok (Indonesien)

Das Lombok-Erdbeben vom August 2018 war ein flaches Erdbeben mit der Momenten-Magnitude 6,9 Mw, das am Morgen des 5. August 2018 die indonesische Insel Lombok traf. Viele öffentliche und kritische Infrastrukturschäden traten auf, außerdem gab es Schäden an touristischen Einrichtungen an verschiedenen Orten in Lombok, insbesondere an der Westküste. Es wird allerdings erwartet, dass der Schaden für die Versicherungswirtschaft eher unbedeutend sein wird.

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Wintersturm Friederike (West- und Mitteleuropa)

Am 18. Januar 2018, am selben Wochentag und Datum wie Orkan "Kyrill" im Jahr 2007, fegte Orkan "Friederike" über einen breiten Streifen von Benelux über Deutschland nach Polen hinweg. Dabei erreichten die Böen Orkanstärke bis ins Flachland (138 km/h in Gera), auf dem Brocken im Harz wurde mit 204 km/h die deutschlandweite Rekordböe während "Kyrill" (202 km/h auf dem über 1800 m hohen Wendelstein in Bayern) übertroffen.

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2017

Außergewöhnlicher Indischer Sommermonsun

Übermäßige Regenmengen im Zusammenhang mit 2017 Indischer Sommermonsun führten zu verheerenden Überschwemmungen in einigen Teilen des nördlichen und nordöstlichen Indien sowie in Teilen von Nepal und Bangla Desh. Die Todesopfer stiegen auf über 2000 Personen. Sintflutartiger Regen führten zu zerstörten Gebäuden und hinterließ mancherorts unter Wasser stehende Städte.
Allerdings waren die durchschnittlichen Regenmengen für Indien nicht ungewöhnlich - auch der Beginn des Monsuns entsprach den Erwartungen.

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"Wintersturm 'Egon', West- und Mitteleuropa

Am 10. und 11. Januar 2017 bildete sich über dem atlantischen Ozean eine kräftige Frontalzone aus. Das daraus resultierende Bodentief "Egon" verlagerte sich unter Verstärkung von der Bretagne bis zum Morgen des 13. Januar 2017 über Belgien nach Niedersachsen. Die Wetterstation auf dem Weinbiet in Rheinland-Pfalz maß eine Böe von 148 km/h. Neben starkem Wind sorgten Starkschneefälle an der Nordseite des Tiefs für erhebliche Verkehrsbehinderungen mit zahlreichen Unfällen im Süden und der Mitte Deutschlands. Durch Sturm und Schnee kam es zu Schäden an Gebäuden, Stromleitungen und parkenden Autos.  

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2016

Erdbeben bei Amatrice in Mittelitalien

Am 24. August 2016 traf ein Erdbeben die Regionen Rieti und Ascoli Piceno in Italien um 01:36:32 UTC. Die größten Auswirkungen machten sich in Amatrice, Accumoli und Pescara & Arquata bemerkbar.
Das Epizentrum lag bei 42,704° N und 13,238° O. Das Hypozentrum lag in 4,2 km Tiefe. Das Erdbeben mit einer Momenten-Magnitude von 6,0 dauerte 15 Sekunden an. Das traurige Ergebnis der Katastrophe sind 268 Tote, 400 schwer Verletzte, und über 4000 Personen, die in Notunterkünften untergebracht werden mussten. (Stand: 26.08.2016 – 16:00 GMT)

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2015

Extremes Regenereignis in Mitteleuropa

Ein extremes Regenereignis in Mitteleuropa vom 19. Bis zum 21. November 2015 wurde durch die Tiefdruckgebiete "Iwan", "Kunibert" und "Jürgen" ausgelöst. Außergewöhnliche Mengen an Wasser (150 – 200 mm) fielen innerhalb des 36-48 Stunden andauernden Ereignisses (Beginn um 11 UTC) herab.
Berücksichtigt man eine Zeitspanne von 24 Stunden (00 bis 00 UTC), war die gefallene Regenmenge auf dem Feldberg ein neuer Rekord. Nichtsdestotrotz hatte die enorm große Regenmenge nur geringe Auswirkungen, da fast alle Flüsse in Bayern, Baden Württemberg und der Schweiz vor dem Ereignis Niedrigwasser führten. (Stand: 23.11.2015 – 13:00 GMT)

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Erdbeben in Griechenland

Am 17. November 2015 traf ein Erdbeben die Insel Levkas in Griechenland um 07:10:09.1 UTC. Das Epizentrum lag bei 38,66° N und 20,6° O. Das Hypozentrum lag in 10 km Tiefe. Das Erdbeben mit einer Momenten-Magnitude von 6,4 dauerte 50 Sekunden an. Im südlichen Teil der Insel Levkas wurden 120 Häuser beschädigt und 20 unbewohnbar. Durch einen zusammengestürzten Stall kam eine Person zu Tode. Auf Ithaka wurden 40 Häuser beschädigt. Auf Kefalonia gab es Berichte von Gebäudeschäden. (Stand: 23.11.2015)

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Erdbeben in Chile

Am 16. September 2015 um 22:52:33 UTC traf ein Erdbeben die Regionen Coquimbo und Valparaiso in Chile. Das Epizentrum lag bei 31,57° S und 71,65° W. Das Hypozentrum lag in 25 km Tiefe. Das Erdbeben mit einer Momenten-Magnitude von 8,3 dauerte 80 Sekunden an. Laut Nachrichten entstand geringer Sachschaden an Gebäuden verschiedener Ortschaften in der Nähe des Epizentrums durch Erdrutsche und Tsunami-Überschwemmungen. (Stand: 17.09.2015 – 05:30 GMT)

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2013

Wintersturm 'Xaver', Deutschland/Dänemark/Großbritannien

Der Sturm “Xaver“ entwickelte sich am 4. Dezember 2013 in einer Zone mit hohem horizontalen Temperaturunterschieden zwischen Neufundland und Grönland. Vom 5. bis zum 6. Dezember bewegte sich der Sturm unter fortlaufender Intensivierung weiter über Schottland nach Südschweden.
Die höchsten Böengeschwindigkeiten wurden über Schottland (228 km/h; Aonach Mor, 1130 m) und über Deutschland (185 km/h; Sylt) gemessen.
Böenwinde von Norden her verursachten über eine lange Zeitperiode von über 24 Stunden in Verbindung mit hohen astronomischen Gezeiten aufgrund Neumond Hochwasser in der Elbe. In Hamburg (St. Pauli) lag der Wasserstand 4 m über dem Normalwasserstand, was dicht an das historische Hochwasser im Jahre 1962 herankommt. (Stand: 06.12.2013, 19:00 CET)

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Erdbeben bei Bohol in den Philippinen

Am 15. Oktober 2013 traf ein Erdbeben die Inseln Bohol und Cebu in den Philippinen um 12:12:31 UTC. Das Epizentrum lag bei 9,86° N und 124,07° O. Das Hypozentrum lag in 12 km Tiefe. Das Erdbeben mit einer Momenten-Magnitude von 7,2 dauerte 30 Sekunden an. Die gesamte Anzahl der zerstörten Gebäude wurde aufgrund der aktuellen Zählung von 10020 zerstörten und 35621 beschädigten Gebäude noch nicht ermittelt. Basierend auf der Zahl der umgesiedelten Familien könnte dieser Wert eine Höhe von mindestens 15000 erreichen. Derzeit sind 222 Personen als tot und 8 Personen als vermisst gemeldet (Stand: 02.11.2013, 14:00 GMT).

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2012

Taifun 'Saola', Philippinen und Taiwan

Großflächige Überschwemmungen, Hangrutsche, mehr als 30 Tote, viele Verletzte und tausend Obdachlos gewordene – das sind, nach ersten Einschätzungen, die Schäden des Taifuns gewesen. Der tropische Zyklon Saola überquerte erst die Philippinen und danach Taiwan zwischen dem 28. Juli und dem 3. August 2012. Saola bewegte sich extrem langsam über Taiwan, was zu extremen Niederschlägen von insgesamt bis zu 1000 mm in 48h an einigen Stationen führte. Der Weg von Saola sowie die hohen Niederschläge waren durch die Wettervorhersagemodelle nicht genau vorhergesagt worden.

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