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Kurzberichte

2018

Hurrikan Florence (USA)

Mit Florence erhielt das 6. tropische Gebilde der atlantischen Hurrikansaison 2018 einen Namen und wurde zum dritten Hurrikan der Saison und zum ersten major hurricane mindestens der Kategorie 3 im Jahr 2018. Florence zeichnete sich durch eine ungewöhnlich lange Lebensdauer aus und erreichte am 5. sowie nach einer zwischenzeitlichen Abschwächung noch einmal am 10. September 2018 die zweithöchste Kategorie 4 der Saffir-Simpson-Hurrikanskala.  Die höchsten mittleren Windgeschwindigkeiten betrugen 225 km/h, in Böen wurden  269 km/h erreicht, der tiefste Luftdruck im Wirbelzentrum lag bei 939 hPa.

Florence überquerte zwischen dem 30. August und bis zum Landfall am 14. den gesamten Nordatlantik und legte während dieser 16 Tage eine Entfernung von mehr als 6500 Kilometer zurück. Der Landgang erfolgte als Hurrikan der Kategorie 1 am 14.09.2018, 11:15 UTC, bei Wrightsville Beach in North Carolina. Mit Annäherung und Übertritt auf Land wurde Florence nahezu stationär. Es kam zu einem Regenereignis historischen Ausmaßes in den Carolinas und Florence produzierte verbreitet enorme Niederschläge, die zu katastrophalen Überschwemmungen führten. Sowohl North- als auch South Carolina registrierten neue Rekordregenmengen für einen tropischen Wirbelsturm. Ein zuvor gebietsweise rekordnasser Sommer mit bereits vielfach gesättigten Böden verschärfte die Hochwasserlage. Etliche Kommunen, darunter die Stadt Wilmington, waren zeitweise von der Außenwelt abgeschnitten.

Sturmflut, landanhaltende Überschwemmungen, Hochwasser und andere sturmbedingte Auswirkungen und Folgen forderten mehr als 40 Todesopfer. Die Schäden gehen in die Milliarden.

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Erdbeben Lombok (Indonesien)

Das Lombok-Erdbeben vom August 2018 war ein flaches Erdbeben mit der Momenten-Magnitude 6,9 Mw, das am Morgen des 5. August 2018 die indonesische Insel Lombok traf. Viele öffentliche und kritische Infrastrukturschäden traten auf, außerdem gab es Schäden an touristischen Einrichtungen an verschiedenen Orten in Lombok, insbesondere an der Westküste. Es wird allerdings erwartet, dass der Schaden für die Versicherungswirtschaft eher unbedeutend sein wird.

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Wintersturm Friederike (West- und Mitteleuropa)

Am 18. Januar 2018, am selben Wochentag und Datum wie Orkan "Kyrill" im Jahr 2007, fegte Orkan "Friederike" über einen breiten Streifen von Benelux über Deutschland nach Polen hinweg. Dabei erreichten die Böen Orkanstärke bis ins Flachland (138 km/h in Gera), auf dem Brocken im Harz wurde mit 204 km/h die deutschlandweite Rekordböe während "Kyrill" (202 km/h auf dem über 1800 m hohen Wendelstein in Bayern) übertroffen.

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2017

Außergewöhnlicher Indischer Sommermonsun

Übermäßige Regenmengen im Zusammenhang mit 2017 Indischer Sommermonsun führten zu verheerenden Überschwemmungen in einigen Teilen des nördlichen und nordöstlichen Indien sowie in Teilen von Nepal und Bangla Desh. Die Todesopfer stiegen auf über 2000 Personen. Sintflutartiger Regen führten zu zerstörten Gebäuden und hinterließ mancherorts unter Wasser stehende Städte.
Allerdings waren die durchschnittlichen Regenmengen für Indien nicht ungewöhnlich - auch der Beginn des Monsuns entsprach den Erwartungen.

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"Wintersturm 'Egon', West- und Mitteleuropa

Am 10. und 11. Januar 2017 bildete sich über dem atlantischen Ozean eine kräftige Frontalzone aus. Das daraus resultierende Bodentief "Egon" verlagerte sich unter Verstärkung von der Bretagne bis zum Morgen des 13. Januar 2017 über Belgien nach Niedersachsen. Die Wetterstation auf dem Weinbiet in Rheinland-Pfalz maß eine Böe von 148 km/h. Neben starkem Wind sorgten Starkschneefälle an der Nordseite des Tiefs für erhebliche Verkehrsbehinderungen mit zahlreichen Unfällen im Süden und der Mitte Deutschlands. Durch Sturm und Schnee kam es zu Schäden an Gebäuden, Stromleitungen und parkenden Autos.  

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2016

Erdbeben bei Amatrice in Mittelitalien

Am 24. August 2016 traf ein Erdbeben die Regionen Rieti und Ascoli Piceno in Italien um 01:36:32 UTC. Die größten Auswirkungen machten sich in Amatrice, Accumoli und Pescara & Arquata bemerkbar.
Das Epizentrum lag bei 42,704° N und 13,238° O. Das Hypozentrum lag in 4,2 km Tiefe. Das Erdbeben mit einer Momenten-Magnitude von 6,0 dauerte 15 Sekunden an. Das traurige Ergebnis der Katastrophe sind 268 Tote, 400 schwer Verletzte, und über 4000 Personen, die in Notunterkünften untergebracht werden mussten. (Stand: 26.08.2016 – 16:00 GMT)

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2015

Extremes Regenereignis in Mitteleuropa

Ein extremes Regenereignis in Mitteleuropa vom 19. Bis zum 21. November 2015 wurde durch die Tiefdruckgebiete "Iwan", "Kunibert" und "Jürgen" ausgelöst. Außergewöhnliche Mengen an Wasser (150 – 200 mm) fielen innerhalb des 36-48 Stunden andauernden Ereignisses (Beginn um 11 UTC) herab.
Berücksichtigt man eine Zeitspanne von 24 Stunden (00 bis 00 UTC), war die gefallene Regenmenge auf dem Feldberg ein neuer Rekord. Nichtsdestotrotz hatte die enorm große Regenmenge nur geringe Auswirkungen, da fast alle Flüsse in Bayern, Baden Württemberg und der Schweiz vor dem Ereignis Niedrigwasser führten. (Stand: 23.11.2015 – 13:00 GMT)

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Erdbeben in Griechenland

Am 17. November 2015 traf ein Erdbeben die Insel Levkas in Griechenland um 07:10:09.1 UTC. Das Epizentrum lag bei 38,66° N und 20,6° O. Das Hypozentrum lag in 10 km Tiefe. Das Erdbeben mit einer Momenten-Magnitude von 6,4 dauerte 50 Sekunden an. Im südlichen Teil der Insel Levkas wurden 120 Häuser beschädigt und 20 unbewohnbar. Durch einen zusammengestürzten Stall kam eine Person zu Tode. Auf Ithaka wurden 40 Häuser beschädigt. Auf Kefalonia gab es Berichte von Gebäudeschäden. (Stand: 23.11.2015)

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Erdbeben in Chile

Am 16. September 2015 um 22:52:33 UTC traf ein Erdbeben die Regionen Coquimbo und Valparaiso in Chile. Das Epizentrum lag bei 31,57° S und 71,65° W. Das Hypozentrum lag in 25 km Tiefe. Das Erdbeben mit einer Momenten-Magnitude von 8,3 dauerte 80 Sekunden an. Laut Nachrichten entstand geringer Sachschaden an Gebäuden verschiedener Ortschaften in der Nähe des Epizentrums durch Erdrutsche und Tsunami-Überschwemmungen. (Stand: 17.09.2015 – 05:30 GMT)

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2013

Wintersturm 'Xaver', Deutschland/Dänemark/Großbritannien

Der Sturm “Xaver“ entwickelte sich am 4. Dezember 2013 in einer Zone mit hohem horizontalen Temperaturunterschieden zwischen Neufundland und Grönland. Vom 5. bis zum 6. Dezember bewegte sich der Sturm unter fortlaufender Intensivierung weiter über Schottland nach Südschweden.
Die höchsten Böengeschwindigkeiten wurden über Schottland (228 km/h; Aonach Mor, 1130 m) und über Deutschland (185 km/h; Sylt) gemessen.
Böenwinde von Norden her verursachten über eine lange Zeitperiode von über 24 Stunden in Verbindung mit hohen astronomischen Gezeiten aufgrund Neumond Hochwasser in der Elbe. In Hamburg (St. Pauli) lag der Wasserstand 4 m über dem Normalwasserstand, was dicht an das historische Hochwasser im Jahre 1962 herankommt. (Stand: 06.12.2013, 19:00 CET)

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Erdbeben bei Bohol in den Philippinen

Am 15. Oktober 2013 traf ein Erdbeben die Inseln Bohol und Cebu in den Philippinen um 12:12:31 UTC. Das Epizentrum lag bei 9,86° N und 124,07° O. Das Hypozentrum lag in 12 km Tiefe. Das Erdbeben mit einer Momenten-Magnitude von 7,2 dauerte 30 Sekunden an. Die gesamte Anzahl der zerstörten Gebäude wurde aufgrund der aktuellen Zählung von 10020 zerstörten und 35621 beschädigten Gebäude noch nicht ermittelt. Basierend auf der Zahl der umgesiedelten Familien könnte dieser Wert eine Höhe von mindestens 15000 erreichen. Derzeit sind 222 Personen als tot und 8 Personen als vermisst gemeldet (Stand: 02.11.2013, 14:00 GMT).

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2012

Taifun 'Saola', Philippinen und Taiwan

Großflächige Überschwemmungen, Hangrutsche, mehr als 30 Tote, viele Verletzte und tausend Obdachlos gewordene – das sind, nach ersten Einschätzungen, die Schäden des Taifuns gewesen. Der tropische Zyklon Saola überquerte erst die Philippinen und danach Taiwan zwischen dem 28. Juli und dem 3. August 2012. Saola bewegte sich extrem langsam über Taiwan, was zu extremen Niederschlägen von insgesamt bis zu 1000 mm in 48h an einigen Stationen führte. Der Weg von Saola sowie die hohen Niederschläge waren durch die Wettervorhersagemodelle nicht genau vorhergesagt worden.

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