Kurzbeschreibung des Projekts und seiner Ziele
Erdbeben werden jeden Tag rund um den Globus verspürt. In einigen Fällen sind Schäden natürlich nicht zu vermeiden und gerade bei größeren Katastrophen ist es in den ersten Stunden oft schwierig abzuschätzen, wo groß das Schadensausmaß tatsächlich ist. Daher sind erste Abschätzungen der Erdbebenintensität äußerst wichtig um zu bestimmen wie schwer eine Region unter Umständen getroffen wurde und wie viele Menschen wie stark davon betroffen sind. Hierzu nutzen wir ein System zur Katastrophenkartographie um die Intensität von Erdbeben bereits kurz nach dem das es stattgefunden hat, abschätzen zu können. Diese Informationen können dann später zu Schadensschätzungen und Mitigationsmaßnahmen weitergenutzt werden.
Wenn sich ein Erdbeben ereignet, nutzt das System die ersten wenigen Informationen, die zu Verfügung stehen, um die Räumliche Ausdehnung der Erdbebenintensität zu berechnen. Dabei werden über eine Monte Carlo Simulation mehrere 1000 mögliche Versionen des gleichen Erdbebens simuliert um mögliche Unsicherheiten abzudecken. Die Ergebnisse werden dann durch erste Beobachtungen und Zeugenberichte validiert. Das System ist über die Daten von vielen historischen Erdbebenereignissen kalibriert und validiert worden und wird dabei ständig weiterentwickelt. Die erzeugten Karten werden dann in sozialen Medien wie bspw. Facebook & Twitter geteilt.
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CEDIM-Experte Andreas Schäfer erläutert die Ursachen und Folgen des Kamtschatka-Erdbebens im Interview mit dem Science Media Center, wobei er die Wirksamkeit der bestehenden Tsunami-Warnsysteme unterstreicht.

Stand: 30 Juni 2025 23:00 MEST

Stand 28. März 2025 14:00 CET

Der SRH Campus Report im Gespräch mit Andreas Schäfer zum Erdbeben in der Türkei/Syrien im Februar 2023.

KIT Expertinnen und Experten zu aktuellen Themen
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FDA Report No.1 "Kahramanmaraş & Elbistan Erdbeben Türkei", Stand: 08. Februar 2022
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Kurzbericht, Stand: 5. Juli 2022

Eine massive Katastrophe in Japan wurde zu einer politischen Debatte. Das Tohoku-Erdbeben der Stärke Mw9,1 und der darauf folgende Tsunami forderten 18.000 Todesopfer und Millionen von Menschen wurden obdachlos. Der folgende Atomunfall in Fukushima erschütterte die Welt. Viele Fragen sind noch offen.
